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SCM-Liveticker


Am Sonntag, den 07.10.2018 fand in Memmelsdorf das bayerische Pokalfinale der Volleyball Damen und Herren statt. Der SC Memmelsdorf durfte als Ausrichter einige Hochkaräter aus der 2. Bundesliga empfangen.

Sowohl den Heitec Volleys Eltmann als auch TSV Grafing kam die Favoritenrolle bei den Herren zu. Bei den Damen galt es für die Allgäustrom Volleys Sonthofen die volleyballerische Erwartungshaltung zu erfüllen.

Nach kurzer Begrüßung des Vorstands des SC Memmelsdorf, einigen Eingangsworten des örtlichen Bürgermeisters Gerd Schneider und der kurzen Ansprache der Landesspielwärtin Petra Stumpf fiel die Auslosung für die Herren 1 des SCM auf die 25km entfernten Eltmänner. Die Freude war ziemlich groß sich mit dem Nachbarn aus Unterfranken zu messen und maximal sportlich zu ärgern.

Den ersten Satz verschliefen die Herren aus dem Bamberger Vorort jedoch vollkommen. Kaum Annahmen nach vorne, Zuspiel und Angriff unpräzise und Missverständnisse in der Abwehr. 14:25 war das folgliche Resultat.

Ärgern sieht anders aus. Da hat wohl doch noch ein Kaffee gefehlt. Also Kaffee getrunken, Mund abgewischt und voller Elan in den 2. Satz gegangen. Und siehe da, Memmelsdorf kann Volleyball und sogar ziemlich guten. Sobald die Annahmen vorkamen, konnte Zuspieler Gyula Laktos seine Angreifer nach Belieben einsetzen und auch selbst durch weniger bundesligakonforme unorthodoxe Angriffe überraschend punkten. Auch die Blockspieler entschärften immer wieder die gegnerischen Attacken oder konnten den Ball sogar oft direkt auf den Boden bringen. Der ehemalig für Eltmann spielende Stefan Maier weiß halt hier immer noch wie das funktioniert und machte stoisch Blockpunkt um Blockpunkt wie eine Maschine.

Das ging bis zum 16:14 für Memmelsdorf gut. Dann brachte Wacek von Eltmann eine Aufschlagserie zum 16:19. Diesen Vorsprung konnte man nicht mehr einholen und verlor am Ende mit 21:25 sportlich zwar verdient aber ohne sich etwas vorwerfen zu müssen, außer dem Vorsatz die Eigenfehlerquote noch mehr zu reduzieren.

„Natürlich haben wir geliebäugelt auch im Finale zu stehen“ erklärte augenzwinkernd Trainer Michael Werner, "aber letztendlich konnten wir unsere Qualitäten mal an einen wirklich starken Gegner messen und können so besser abgestimmt in die weiteren Ligaspiele gehen“.

Im parallelen Halbfinalspiel kämpften die Landesligamänner aus Vierkirchen mit viel Herzblut und mitgereisten Fans gegen Grafing und mussten sich 11:25 und 14:25 geschlagen geben.

Das anschließende hochklassige Finale entschied Eltmann 25:22 und 25:18 gegen Grafing für sich und geht als Bayernpokalsieger vom Feld, der in die nächste Runde einziehen darf.

Die Halbfinalpartien der Damen fanden zwischen TSV Unterhaching und FC Dombühl und zwischen Allgäustrom Sonthofen und SV Hahnbach statt. Beides mal konnten sich die höherklassigen Teams, Unterhaching (Regionalliga) und Sonthofen (2. Bundesliga) durchsetzen und trafen im anschließenden Finale aufeinander. In einer sehenswerten Partie gewann Sonthofen souverän mit 25:12 und 25:20 und zieht damit ebenso eine Runde weiter.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Für den SC Memmelsdorf spielten: Breuninger, Kolb, Lakatos, Maier, Schlegel, Schüler, Sears, Wiechmann, Zachert

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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