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Leichtathletik Events

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kurt_dresden_1SCM Leichtathletik  Newsticker 10/09

Theri Weig, Lisa Rudel und Jakob Popp schaffen erstmals Sprung in den E-Kader

Kurt Schrettenbrunner (SCM) finisht Dresden-Marathon mit persönlichen Bestzeit (Laufbericht).

Dr. Irmbert Dreßler (SCM) in Frankfurt mit persönlicher Bestzeit (3.27.32) im Ziel (Laufbericht).

Termin für Weihnachtsfeier 2009 steht fest!    11.12.09 !!!

 E-Kader Sichtung im BLV !!
E-Kader

 

Am 17.10.2009 trafen sich ca. 50 ambitionierte Sportler und Sportlerinnen (Jahrgang 96/97)  mit dem Ziel, in den E-Kader des BLV aufgenommen zu werden.

Dabei wurden nicht wie sonst, spezielle Einzeldisziplinen, sondern Übungen abgefragt, bei denen es darum ging, alle in der Leichtathletik wichtigen Grundlagen, wie Grundschnelligkeit, allgemeines Kraftniveau und Ausdauerfähigkeit zu erfassen.
Die 3 SCM Teilnehmer gaben ihr Bestes im Medizinballschocken,  im Fünfer Sprunglauf, beim 30 Meter fliegend Lauf und zuletzt beim Cooper-Test.


Nach diesem anstrengenden Tag war dann die Anspannung groß, als die Ergebnisse der Auswertung bekannt gegeben wurden.  Denn nur etwa die Hälfte der angetreten Athleten sollte den Sprung in den E-Kader schaffen.  Die Freude war groß, als die Namen unserer SCM Athleten Lisa Rudel, Theri Weig und Jakob Popp verlesen wurden.

 

 

 

 

 

 

 

Kurt in Dresden

Person
Name Schrettenbrunner, Kurt (GER)
Startnummer 41036
Klasse M40
Verein SC 1997 Memmelsdorf
Split Zeit
1. Hälfte 01:51:07
2. Hälfte 01:54:12
Gesamt
Platz (M/W) 530
Platz (AK) 114
Zielzeit (Brutto) 03:46:08
Zielzeit (Netto) 03:45:18
Dresden-Marathon, 18.10.2009

Ein gutes Jahr nach meinem Debüt in Berlin ging ich also in Dresden an meine zweite Auflage der 42,195 km - nachdem wegen einer hartnäckigen Erkältung fast mein komplettes Frühjahrstraining ausgefallen war und ich meine Pläne für einen Start in Regensburg im Mai diesen Jahres hatte aufgeben  müssen. Ohne gründliche Vorbereitung kein Marathon! Ich hatte mich mit einem neuen, präziserem Trainingsplan als im letzten Jahr gewappnet. Zielzeit: 3:44:59 h. Und die vergangenen 12 Wochen lief alles (einschließlich mir selbst) nach Plan. Ich fühlte mich zunehmen fitter und bestens präpariert. Nur die Schweinegrippe oder sonst eine üble Rüsselpestilenz hätte  mich stoppen können. Wenige Tage vor Dresden traf auch das neue Thoni-Mara-Lauftrikot mit unserem Vereinsemblem rechtzeitig ein. Was konnte da noch schiefgehen? Nunja: Als erstes natürlich eine überzogene Selbsteinschätzung! Die Kontrollwerte aus dem Trainingsplan, die in den letzten Monaten erzielten 10-km- und Halbmarathonzeiten sprachen zwar dafür, daß die Zielzeit im Bereich des Möglichen lag. Doch die Trainingsdistanzen hören bei 35 km auf, dort, wo der Marathon erst beginnt! Ich bin schon mal einen gelaufen und habe nach wie vor einen Mordsrespekt vor dieser Distanz! Der häufigste Fehler ist es, sich zu überschätzen und zu schnell anzugehen! Und zweitens das Wetter. 5 Grad Celsius bei kontinuierlichem Nieselregen. Leicht böiger Wind. Was zieht man da an? Lange Hose? 3/4-Länge? Regenjacke? Ich will ja zum Start nicht frieren, während des Laufs nicht überhitzen und gegen Ende nicht auskühlen ... Also: das neue Trikot unter einen Langarm-Laufpulli , eine 3/4-Hose, auf dem Kopf mein Lieblingskäppi. 3 Gels in die Tasche und ab zum Start. Ca. 7000 Starter sind gemeldet - davon nur aber 1600 Marathonis? Ja, in Dresden starten 10-km-Läufer, Halb- und Ganz-Marathonis alle zu ein und demselben Startschuß - ein einziges großes Starterfeld! Und alle stehen wild gemischt auf alle drei Startblöcke verteilt! Meine Startnummer wies mir - wieder einmal - die Aufstellung im dritten und letzten Block zu. Dabei wollte ich die schlechte Erfahrung von Berlin - ständig langsame Läufer vor mir im Slalom überholen zu müssen - auf gar keinen Fall noch einmal machen. Also stellte ich mich ganz vorne im dritten Block auf. Zuschauer und Betreuer kommen dicht an die Läufer ran, etwa so wie beim Bamberger Weltkulturerbelauf, und ich konnte in der letzten Minute vor dem Start die Wärmejacke ausziehen und Elke zur Aufbewahrung geben. Der Startschuß! Bis grade eben war ich noch mehr als skeptisch, ob ich wirklich in der Verfassung wäre, die 3:45 h zu knacken! Welches Tempo peile ich nun an? Das Feld setzt sich sehr zügig in Bewegung und ich komme schnell über die Startlinie (am Ende liegen nur 50 Sekunden Differenz zwischen meiner Brutto- und Nettozeit!). Kein Gedränge und nur ganz wenig Stau. Der erste Kilometer mit 5:35 min trotz leichter Steigung kein Problem. Ab dem zweiten kann ich mein Tempo laufen und bleibe ab da zwischen 5:10 und 5:20 min/km. Das Feld ist zwar recht gut gefüllt, fließt aber recht homogen dahin. Kein Vergleich mit Berlin! Nach kurzer Zeit kommen bereits die ersten Verfplegungsstände. Es gibt Wasser, meistens auch Tee, Isogetränke, Cola, Bananen, Rosinenbrot. Kein Gedränge und Geschiebe, alles läuft reibungslos. Nachdem sich auch meine Atmung an die feuchte Kälte gewöhnt hat, beginne ich den Lauf zu genießen. Der Puls liegt bei 85 % HFmax. Nach etwa 6 km biegen die 10-km-Läufer ab und machen Platz. Doch noch deutlich vor 20 km beginnen meine Oberschenkel sich mit leichtem Ziehen bemerkbar zu machen! Oje! Zu schnell angegangen! Noch nicht mal Halbmarathondistanz und schon Muskulatursignale? Das wird heute nix mit den gesteckten Zielen! Aber erstmal weiterlaufen und im Zeitkorridor bleiben! Noch bremst dich nichts ein! Langsamer werden kannst du immer noch. Dann ist die erste von zwei Runden  vorbei. Mein Puls bewegt sich mehr in Richtung 90 %. Die allermeisten Läufer biegen Richtung Halbmarathonziel ab und ich habe unendlich viel Platz. Grandios. Ich kann meine Konzetration von den Laufkollegen fast völlig abziehen und mich auf mich selbst und meinen Lauf zurückziehen und einlassen. Der Puls geht etwas runter. Doch das Ziehen in den Oberschenkeln wird ganz langsam aber kontinuierlich stärker. Nicht zu sehr beachten! Bis km 32 vergehen die Kilometer recht flott. Ich bin selbst überrascht, daß ich bei Bedarf immer wieder noch  Tempo zulegen kann, wenngleich ich bei nachlassender Konzentration stets etwas langsamer werde. Der Puls ist bei 90 % fest verankert. Nun das letzte Gel reingedrückt, das gibt nochmal Schub. Aber bei km 34 lassen sich die schweren Beine nicht mehr ignonieren. Ich rechne meine Zeit nach und stelle fest, daß ich mit 5:30 min/km mein Ziel durchaus noch erreichen kann. Wiederum kein Vergleich mit Berlin: hier habe ich leichtes Zeitguthaben, in Berlin hätte ich noch zulegen müssen! Der Vorsprung beflügelt mich und setzt den Kampfgeist frei, den ich für die letzten Kilometer auch brauche, denn es sind die schlimmsten, aber wem erzähle ich das? Ungute Erinnerungen an die letzten Kilometer von Berlin kommen hoch: die plötzlich bleischweren Beine, der auf Höhe des Schlüsselbeins steckenbleibende Atem. Doch diesmal bleibe ich von beidem verschont. Die letzten Kilometer sind heute nicht so unerträglich zäh - nur das km-41-Schild muß vom Streckendienst einfach falsch - zu früh - positioniert worden sein ...  Ich biege auf die Zielgerade und bin mir sicher, unter 3:45 h zu bleiben, doch die Ziellinie steht eindeutig zu weit hinten. Ein Blick auf die Uhr - aber egal, die paar Sekunden hin oder her! Der Zieleinlaufsprecher ruft meinen Namen aus, meine Arbeitskollegen, die den Halbmarathon absolviert haben, feuern mich noch an! Da ist die Zieluhr - 3:46 und ein paar Zerqueschte brutto - die Ziellinie überquert - ich kann es nicht richtig glauben,  eine für mich so fantastische Zeit gelaufen zu sein! Was für ein Erfolgserlebnis!! Welch Glücksgefühl! Was für ein ganz persönlicher Triumph!! Ein paar Schritte auslaufen, gehen, ich bin total ausgepumpt. Der Puls sackt schlagartig auf unter 70 % ab und wie in Berlin wird mir ein wenig schlecht. Also weitergehen und den Kreislauf etwas hochhalten, aber die Beine wehren sich mit heftigen Schmerzen.  Der Kampf  Geist gegen Körper ist also noch nicht zu Ende. Wiederum ganz anders als in Berlin: im Zielbereich ist jede Menge Platz! Elke steht keine 5 m von mir am Zaun und winkt mir zu. Gute Verpflegung mit Obst und alkoholfreiem Erdinger gibt es in Fülle und ich brauche nur zuzugreifen. Doch ich kühle bei den niedrigen Temperaturen sehr schnell aus. Keine 30 m nach dem Zielbereich geht es in die warme Tiefgarage zum Kleiderbeutel. Massage gefällig? Nur 10 Minuten warten, dann wird eine Bank frei, zwei Physiotherapeutinnen kümmern sich je um eines meiner Beine, ganze 15 Minuten lang. Da fällt das Aufstehen danach doppelt schwer. Mein Fazit zum Dresden-Marathon:  traumhaft! Für mich ging zum einen natürlich ein persönlicher Traum in Erfüllung: Einen Marathon souverän laufen, das anspruchsvoll gesteckte Zeitziel erreichen und die Früchte des disziplinierten Trainings ernten! Doch zum anderen waren die Bedingungen in Dresden - na gut, vom Wetter mal abgesehen - auch traumhaft: ein überschaubares Läuferfeld, genügend Platz auf der Strecke, gute Verpflegung, kein Gedränge, eine fantastische Stadtkulisse, eine wirklich fast perfekte Organisation, kurze Wege ... Natürlich ist die Atmosphäre entlang der Strecke in Dresden nicht mit Berlin zu vergleichen. In Dresden läufst du lange Strecken ganz alleine, nur hier und dort gibt es Musikbands und vereinzelt einige Fans. In Berlin sorgt die ununterbrochene Anfeuerung der Läufer durch eine Million Menschen an der Strecke permanent für Gänsehaut.  Doch das ist in meinen (!) Augen auch das Einzige, was der Marathon in Berlin mehr als eine kleinere Veranstaltung  zu bieten hat. Alles in allem habe ich mich in Dresden zehnmal wohler gefühlt. Ich würde immer wieder dort starten!

 

Irmbert in Frankfurt

PersonIrmbert
Name Dr. Dreßler, Irmbert (GER)
Startnummer 6547
Klasse M45
Split Zeit
5 km 00:24:11
10 km 00:48:08
15 km 01:11:59
20 km 01:36:01
Halb 01:41:19
25 km 02:00:27
30 km 02:24:54
35 km 02:50:44
40 km 03:17:00
Gesamt
Platz (M/W) 1710
Platz (AK) 318
Platz (Gesamt) 1822
Zielzeit (Netto) 03:27:32
Zielzeit (Brutto) 03:30:24

 

Frankfurt war wieder eine Reise wert

Vielen Dank euch allen die mir so nette E mails nach meinem Lauf in Frankfurt geschrieben haben. Franz hat meine Endzeit genauer und früher gehabt als ich.

Zum dritten mal in Frankfurt wollte ich mich auch heuer für die „trainingsmäßig verkorkste Saison“ wenigstens mit einer kleinen Verbesserung meiner bisherigen Bestzeit belohnen.
Die Traumziele sind im Lauf des Jahres eh´ dahingeschmolzen.

Nach problemloser Anreise mit der Bahn ging es erstmal in die Marathonmesse um die Startunterlagen abzuholen. Das Wetter war wieder einmal diesig, neblig und mehr als grau und versprach wie der Wetterbericht nichts Gutes für den Sonntag.

Nach einer Nacht mit einer kurzen Hotelevakuierung (technischer Defekt) war das Frühstück im Hotel für alle Begleiter gigantisch, für die Läufer meist notgedrungen spartanisch.
Nach dem Frühstück folgte der Gang vor die Hoteltür um die Bekleidungsfrage „restlos“ zu klären. Vom Main Tower war nur die untere Hälfte zu sehen, der Rest in Wolken gehüllt.

Die 100 Meter vom Hotel zum Startblock erlauben eine späte Anreise und ein nur kurzes Warten auf den Start. Man kann auch alle Klamotten mitnehmen um sich passend zu kleiden. Der Windelsack mit Öffnungen wurde nicht benötigt es blieb trocken und kühl.

Am Start ging es in Comerzbankblock ohne jedes Gedränge über die Zeitmatten. Es lief besser als erwartet und folgerichtig bin ich die ersten 21 km auch 10 sek schneller pro km angegangen , was sich wie immer ab km 35 bitter rächen sollte. Die Getränkestationen waren wie immer top und ohne Streß zu nutzen.
Das Wetter wurde aber plötzlich so schön wie ich es in Frankfurt bei keinem Lauf erlebt habe. Blauer Himmel und ungekannte Temperaturen machten die 2. Hälfte deutlich unangenehmer.
Zwischen km 30 und 35 kam die Rache für den „Mut“ – 2 min auf dem Asphalt gelassen. Zwischen km 35 und 40 3 Minuten Verlust und die quälende Frage- warum tu ich mir das an???. Aber der Gedanke an den Zieleinlauf in der Frankfurter Festhalle lässt einen doch weiterlaufen.
Dann Zieleinlauf – gigantisches Feeling- Gänsehaut – super.

Die Zielversorgung ist wie gewohnt Spitzenklasse. Die Planung für nächstes Jahr Frankfurt nimmt mit zunehmender Nahrungsaufnahme schon wieder konkrete Formen an.

Frankfurt Marathon war immer klasse, der Zeitpunkt auch ein guter Saisonabschluß, ich melde mich wieder an.

Ich wünsche allen Läufern eine gute und erfolgreiche Regeneration und noch mal vielen Dank für eure Mails- es hat mich riesig gefreut!


Euer Irmbert

 

 

Termin Weihnachtsfeier für Leichtathleten und Läufer mit Anhang

Treffpunkt zur gemeinsamen „Wanderung“ nach Merkendorf (Brauerei Hummel) um 17 Uhr an der Seehofhalle.
Oder ab 18 Uhr in Merkendorf Brauerei Hummel im sog. Vereinszimmer (Saal)

 

Wie gesagt: am 11.12.09

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