Leichtathletikzeltlager 2004 in Autenhausen vom 16. bis 18. Juli 2004 Die absolute Wetterlücke haben wir heuer mit dem Vater-Kind-Zeltlager gefunden! Die ganze Woche war herbstlich kalt und am Freitag hat es noch früh geregnet. Aber dann ...
pünktlich bei der Abfahrt um 17.00 Uhr zeigte sich die Sonne und sie blieb biszu unserer Abreise am Sonntag Nachmittag. Fast 50 Personen haben nunmehr zum vierten Mal unseren Siggi Schmidt auf dem Jugendzeltlager mit Schwimmbad bei Autenhausen aufgesucht. Viele Väter waren wieder dabei und als gute Seele, Petra Rudel, die ganz professionell den Lebensmitteleinkauf und die Küche managte. Nicht das der falsche Eindruck entsteht; es wurde auch tatkräftig mitgeholfen. Schnell waren von allen die einzelnen Zelt aufgebaut. In Rekordzeit stand auch unser großes Küchenzelt mit Herd und Kühlschrank. Der Bademeister Siggi sorgte für Getränke, Biertischgarnituren und Brennholz für das Lagerfeuer. Am Freitagabend grillten wir unter Federführung von Wolfgang Emminger, der alle Münder stopfen konnte. Schnell waren die Bratwürste und Steaks weg und am Lagerfeuer schmorte das Stockbrot. Überhaupt das Lagerfeuer – über die Tage verlor es nie an Anziehungskraft. Manche Kleidung veränderte die Farbe zum dunklen hin. Die Väter genossen das örtliche Bier, während die Kids ihren Bewegungsdrang immer wieder neu entdeckten. Nach dem Frühstück am Samstag stand das Fußballturnier an. Einigermaßen gleichmäßig besetzt mit Jung und Alt spielten vier Mannschaften gegeneinander. Es ging ziemlich eng aus; vor dem Endspiel hatten drei Mannschaften die gleiche Punkteanzahl. Im Endspiel nach dem Elfmeterschießen setzte sich die Mannschaft 4 durch. Bei allen wurden die Knochen auf der welligen Wiese durchgerüttelt. Manche Vater musste die blessierten Füße und Zehen im Wassereimer beruhigen. Sogar ein Zehenbruch wurde registriert (Werner). Nachmittags konzipierten einige Kids einen Staffellauf mit Schwimmen. Zweimal gings ums Fußballfeld, dann erfolgte die Übergabe an den Partner, der zwei Schwimmbahnen hinlegte. Nach harten Positionskämpfen siegten Florian (Dütsch) als Läufer und Christopher als Schwimmer. Auch bei der Wiederholung am Sonntag blieben die beiden vorn. In der Nacht zum Sonntag zog ein schweres Gewitter auf. Mancher musste sein Zelt richten, damit der Schlafsack trocken blieb. Jakob und Christopher trauten ihrem Zelt nicht und flüchteten in den trockenen Vereinsbus. Sonntagfrüh verwandelte sich das Areal um das Schwimmbad in ein kleinen Zoo. Ein Frosch hüpfte frech neben dem Becken und eine kleine hübsche Wasserratte versteckte sich an den Wasserstufen und schwamm dann frech im Wasser umher, bis sie herausbefördert wurde. Dann wurde es noch gefährlich, nicht wegen der kleinen Ratte, sondern Old Shatterhand und Winnetou schickten einen Hilferuf an uns. Wir sollten bei der Verfolgung von Banditen mithelfen, die unsere Petra Rudel als Geisel genommen hatten. Von Petra wollten sie erfahren, wo der Apachenschatz versteckt ist. Die Petra hat aber dicht gehalten und letztlich haben wir den Schatz aufgespürt und verteilt. Nach dem Mittagessen gings ans Abbauen der Zelte. Mansche Kids hatten sich vorher klangheimlich ins Wasser verzogen. Nach dem Hände schütteln löste sich die Gruppe nach und nach in Richtung Bamberg wieder auf. Ja, das Wochenende ist schnell vergangen. Es war eine große Harmonie in der Gruppe, jeder hat sich auf seine Weise mit eingebracht. Ich hoffe, dass auch im Jahr 2005 Autenhausen wieder nach uns ruft. Mit sportlichen Grüßen Alfred Pöhlmann
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