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Das Bayernligateam des SC Memmelsdorf schaut auf ein kontrastreiches Wochenende voller Licht und Schatten zurück. Auf kräftezehrende fünf Sätze mit glücklicherem Ende für den SCM folgte am darauffolgenden Tag eine knappe Niederlage (22:25,20:25) gegen den späteren bayerischen Pokalsieger ASV Dachau. Für den Finaleinzug fehlte die nötige Entschlossenheit und Spritzigkeit. Zu Gast beim Ligakonkurrenten Volkach standen über fünf Sätze die moralischen und kämpferischen Qualitäten des SCM auf dem Prüfstand.

Schlechte Annahmen und die mangelhafte Verwertung der Angriffe erschwerten den Einstieg in das Spiel. Daraus ergab sich eine 4-Punkte-Führung für Volkach. Der SCM hielt Anschluss am Gastgebern und übernahm die Führung, die jedoch nicht ins Ziel gebracht werden konnte. Beim Stand von 24:24 entschieden eine Unkonzentriertheit in der Annahme und ein Eigenfehler im Angriff auf Memmelsdorfer Seite den Satz für Volkach. Der zweite Durchgang begann erneut nicht optimal. Initialzündung für den Memmelsdorfer Flow war eine starke Aufschlagserie des Kapitäns Stefan Maier. Dank nun stabileren Annahmen konnte die 10:8- Führung zum 25:21-Satzsieg ausgebaut werden. Nach dem Licht folgt die Dunkelheit. Im nächsten Durchgang erzielte der SCM nur 14 Punkte. Kurz darauf fand Trainer Michael Werner deutliche Worte an das Team und änderte die Aufstellung. Zhenya Nesterov und Gerald Schlegel kamen ins Spiel. Der vorherige, katastrophale Satz schien komplett vergessen und der Wille zum Tie-Break war deutlich zu spüren. Das Team strotzte vor Kampfgeist und zeigte wieder guten Volleyball. So gewann man den Durchgang mit 25:18. Der Entscheidungssatz verlief bis zum 9:9 ausgeglichen. Dann übernahm Volkach die Führung und es stand 11:14. 3 Matchbälle für die Gastgeber. Der SCM mit dem Rücken zur Wand. In dieser Situation brachte M.Werner Tim Schmelzer zum Aufschlag ins Spiel und ein Comeback der besonderen Art nahm seinen Anfang. Er behielt kühlen Kopf beim Aufschlag und dem SCM gelang der Ausgleich dank Punkten aus Blockaktionen und aus der eigenen Abwehr. Der zum vierten Satz eingewechselte Gerald Schlegel erzielte in der Schlussphase zwei direkte Angriffspunkte und den entscheidenden Punkt zum 18:16-Endstand machte Zhenya Nesterov per Ass.