Abt Degen Lauf 2008 Guth gelaufen, Jürgen ! Bergauf, bergab, war wieder das Motto des diesjährigen Abt Degen Lauf in Zeil. Den Berlin-Marathon noch in den Knochen, wagten sich nur zwei Läufer der SCM-Ausdauerriege auf die landschaftlich sehr reizvolle, wegen der vielen Höhenmeter in den idyllischen Weinbergen aber auch sehr anspruchsvollen Laufstrecke. Bei perfekter Organisation der roten Teufel gingen fast 250 Läufer an den Start des 11 km langen Rundkurses. Diesmal war es Jürgen Guth, der seine Berglaufqualitäten ausspielte. Gerade am gefürchteten Eselsteig ließ er einige Konkurrenten hinter sich. Schließlich überquerte er schon als 15. im Gesamteinlauf in sehr ansprechenden 45.10 min (4./M40) die Ziellinie. In respektvollem Abstand folgte der zweite Vertreter es SCM, Franz Rudel, in 45.47 (6./M45) noch unter den ersten 20, im sehr gut besetzten Läuferfeld. ft-Bericht im Anhang
BLV-Cup Abschluss in Zeil Die meisten Läufer der Region entschieden sich traditionell beim Zeiler Abt-Degen-Lauf teilzunehmen, bei dem auch heuer wieder der Abschluss des BLV-Lauf Cups stattfand. Knapp 230 Läufer versuchten sich an dem mit 280 Höhenmetern gespickten Lauf, bei dem wohl die wenigsten Läufer die idyllischen Weinberge genießen konnten. Bereits kurz nach dem Start, der 11 Kilometer Runde, formierte sich eine sechsköpfige Spitzengruppe. Maßgeblich das Tempo bestimmt hatten zu dieser Zeit Matthias Flade (TV Münchberg) und Markus Blenk (TSV Burgebrach). Am längsten Steilstück des Rennes, zwischen Kilometer zwei und vier trat dann der bereits 47jährige Stephan Bayer (SC Mengersgereuth-Hämmern) an und spielte seine Berglauferfahrung aus. Sven Starklauf (DJK LC Vorra) und die Brüder Ulli und Matthias Pfuhlmann (LG Haßberge) konnten sich bis dahin noch in der Gruppe halten, mussten dann aber im Verlauf des Rennens abreißen lassen. Bayer, der in diesem Jahr bereits mehrere Medaillen bei Deutschen Meisterschaften, darunter auch im Berglauf, geholt hat siegte schließlich in 38:30 Min. Auf den zweiten Rang lief Markus Blenk (1.M20) der sich nach 38:41 Min. noch entscheidend von dem Stegauracher Matthias Flade absetzten konnte. Dieser wurde nach 39:15 Min. dritter und damit zweiter der M20. Dahinter konnte sich Sven Starklauf als vierter (3.M20) noch von den Pfuhlmännern (Rang 5 und 6) lösen kam nach 39:57 Min. ins Ziel. Bereits auf Rang neun kam überraschend der erste Freaky Friday Runner aus Bamberg ins Ziel. Roland Aumüller schaffte damit nach 43:23 Min. auch den dritten Rang in der M40. Mit einem Sieg meldete sich Hans-Jürgen Horcher (DJK LC Vorra) zurück. Nach längerer Pause konnte er nach 44:52 Min. die M50 für sich entscheiden. Nach ihrem Marathon schon wieder gut in Form waren die beiden Memmelsdorfer Jürgen Guth und Dr. Franz Rudel. Guth wurde nach 45:10 Min. vierter der M40 und Rudel erreichte nach 45:47 in der M45 Rang 6. Siebter dieser Klasse wurde Heinz Linz (TSV Scheßlitz) nach 45:55 Min. vor Karl Schlichtig (DJK Teutonia Gaustadt) der als 8. 46:02 Min. benötigte. Achter der M40 wurde Uwe Sperber vom Judoclub Oberhaid nach 46:33 Min. Den dritten Rang in der M35 erreichte Matthias Langhojer von der LG Veitenstein nach genau 47 Minuten. Den sechsten Rang erreichte sein Vereinskollege Alfred Beierlieb nach 49:42 Min. Achter wurde hier Jochen Langhojer (TSV Scheßlitz) nach 50:19 Min. Sechster der Klasse M50 wurde nach 47:58 Min. Otto Starklauf (DJK LC Vorra). Dritter und vierter der Klasse M55 wurden Alois Zenk (TSV Scheßlitz) nach 48 Minuten, knapp vor Reinhard Sures (DJK LC Vorra) mit 48:12 Min. In der Klasse M60 kam Kaspar Stappenbacher (DJK LC Vorra) nach 50:44 Min. auf einen guten dritten Rang. In der Mannschaftswertung erreichte der DJK LC Vorra in der Besetzung Starklauf, Horcher, Starklauf, Sures, Dotterweich Willi den zweiten Rang hinter der LG Haßberge. Der TSV Scheßlitz kam mit Linz, Zenk, Dusold Hans-Peter, Langhojer und Weinkauf Elmar auf den fünften Rang. Siebter wurde die Mannschaft des DJK Teutonia Gaustadt mit den Läufern Schichtig, Schilling Peter, Fösel Marco, Flenner Bernward und Graf Hans-Rainer. Bei den Damen siegte mit Lisa Staudt (Würzburg, 46:05 Min.), ganz überraschend ein 14jähriges Talent vor der ebenfalls erst 17jährigen Katrin Seeger vom TSV Höchstadt (46:39 Min.). So musste die Favoritin Ulrike Mayer-Tancic (LG Regensburg, 46:48 Min.) mit Rang drei vorlieb nehmen. Schon auf Rang fünf im Gesamteinlauf der Damen kam Gabi Bastian vom DJK LC Vorra. Sie wurde nach genau 49 Minuten zweite der W40. Auf Rang drei der W40 kam ihre Vereinskollegin Carola Schulze die 56:15 Min. benötigte. Zusammen mit Melanie Flade, die nach 53:30 Min. als zweite der W20 das Ziel erreichte gewann die Mannschaft der DJK LC Vorra mit einer Minute Vorsprung die Mannschaftswertung der Damen. Auf Rang 6 der W45 kam mit Kerstin Sures nach 58:08 Min. ebenfalls eine Läuferin aus Vorra. Wieder einmal den Sieg in der W65 holte sich Vroni Linsner von der LG Bamberg die nach 1:10:12 Std. ins Ziel kam.
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