| Motto: „Forchheim bewegt sich“ | Karolinger-Halbmarathon am 04.06.05 wird offiziell vorgestellt – 1000 Sportler sollen starten, ft-Bericht vom 03.02.05
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Forchheim. Zur Zeit Karls des Großen liefen in Forchheim höchstens Waffenschiebereien. Was er mit seinem Erlass stoppen wollte. 1200 Jahre später ist das ein Anlass, dass hier mehr läuft: am 4. Juni nämlich beim Karolinger Halbmarathon. Jetzt wurde er offiziell vorgestellt.
Oberbürgermeister Franz Stumpf, „engagiert im Gesundheitswesen“, freute sich über das Motto der Organisatoren: Forchheim bewegt sich. Denn Laufen sei ein Weg, sich fit zu halten. Die Organisatoren, das sind die Stadt Forchheim mit Rainer Kestler und Norbert Kraus, und die LG Forchheim. Man habe einen „anständigen Lauf aus dem Boden gestampft“, der „sportlicher Höhepunkt“ des Jubiläumsjahres sein soll, sagt Kestler. Der Mitorganisator des FränkischeSchweiz-Marathons will so Gästen und Einheimischen die Stadt näher bringen. Er rechnet mit 1000 Anmeldungen, wobei ihm 1200 lieber wären.Die Strecke – ein flacher Rundkurs – führt in vier Runden durch die Stadt. Start und Ziel ist der Rathausplatz. Die Zeitmessung erfolgt anders als beim FS-Marathon mit Chips in den Startnummern, die nicht geknickt werden dürfen. Um dem Motto Forchheim bewegt sich gerecht zu werden, kosten die Bambini-Läufe keine Anmeldegebühr. Für den Hobbylauf über 5000 Meter werden sieben Euro, für den Hauptlauf 15 verlangt. „Billiger geht es nicht“, sagt Norbert Kraus. Denn jeder Teilnehmer erhält ein T-Shirt, schon bei der Anmeldung; darüber hinaus gibt es 250 Euro für den schnellsten Mann und die schnellste Frau. Und unter allen Sportlern wird ein Wochenende für zwei Personen im Hotel Plaza in Forchheim verlost. Ein Rahmenprogramm mit viel Musik startet ab 9 Uhr am Rathausplatz, wo abends um 20 Uhr die Siegerehrung stattfinden wird. Dr. Wolfgang Müller, leitender Oberarzt der Unfallchirurgie am Forchheimer Krankenhaus, referierte über Sportverletzungen. Die wichtigste Maßnahme sei – die sportliche Pause. Und die Behandlung mit Eis, Kompressionsverband und Hochlagerung. „Pech gehabt“, sagt Müller und empfiehlt, es zu „akzeptieren“, damit es nicht noch schlimmer komme. Zwei der häufigen Ursachen für Verletzungen beim Laufen sieht er einmal darin, dass Sportler auf die Piste gehen, die sich nicht genügend aufgewärmt haben. Zum anderen ist es „erhöhter Ehrgeiz“. Die beste Vermeidung von Sportverletzungen liegt also in einer guten Vorbereitung. Und beim richtigen Schuhwerk. Worüber Marc Bögelein, selbst einer der Sponsoren des Laufes, referierte. Dem ambitionierten Sportler empfiehlt er, niemals ohne Laufbandanalyse einen Schuh – das „wichtigste Utensil – zu kaufen. Denn der gesunde Fuß sei eine absolute Seltenheit. Deshalb rät er zu einer individuellen Anpassung des Schuhwerks an die jeweilige Fehlstellung des Laufapparates. Ob Senk-, Spreiz-, Knick- oder Hohlfuß – bei allen gibt es die Möglichkeit entgegenzusteuern. Auch Einlagen könnten den Läufer entlasten. Ziel müsse sein: Die Statik des Sprunggelenkes muss passen.
Siehe auch Infos und Anmeldung zum Lauf unter www.forchheim.de oder www.karolinger-halbmarathon.de
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