Heuer hatten wir wieder unsere beiden Stammzeltplätze mit jetzt schon 120 Mann besetzt, allerdings unter erschwerten winterlichen Witterungen. Die Temperaturen schwankten zwischen 5 und 50°C, je nach Aufenthaltsort. Nachdem die Vorhut bei ca. 22°C den Aufbau erfolgreich erledigt hatte, war Freitag der erste und letzte Tag das Schwimmbad ohne Erfrierungen dank Neoprenanzug zu benutzen (diese sind besser bekannt als Eisschwimmer oder Haubentaucher).
Bei uns machte der technische Fortschritt keinen Halt, sodass wir einige Kleinigkeiten aufgerüstet hatten:
Hebewerk für Abwasser, Zapfanlage mit Durchlaufkühler, Wäscheleine sogar mit Klammern. In diesem Jahr wurde erstmals das Holz fürs Lagerfeuer durch frisch absolvierte Diplom Holzfäller (FFW) legal gefällt. Dazu wurde nur Ausrüstung neuesten Standes verwendet und sogar noch kurzfristig aufgestockt. Dadurch konnten wir unsere Betriebstemperaturen einigermaßen aufrecht erhalten.
Trotz der diesjährigen schwierigen Umstände gelang es uns, unsere schon erworbenen kulinarischen 4 Sterne wieder zu bestätigen. Ein kleiner Auszug der Menüs:
Feine hausgemachte Marmeladen, Bananen an Honig (auf Grill oder Lagerfeuer), Variationen von Eiern (wahlweise mit Speck), frischer Obazda, Ziebeleskäs und weitere Genüsse. Aus Umweltschutzgründen und zur Stärkung der ortsansässigen Landwirte bezogen wir erstmals die Frühstücksmilch vom Bio Bauernhof um die Ecke. Brot, Brötchen und Gebäck kamen wie bisher aus Rothenkirchen und die Eier vom glücklichen Eiermann des Hühnerhofes.
Am Lagerfeuer gab es heuer keinen Stuhlgang, sondern die zuvor beschlossene Sitzordnung, welche gnadenlos durchgezogen und überwacht wurde. Dadurch konnte das neue Mitglied der mittlerweile 9 Frau- und Mannband besser in den Sitzkreis integriert werden. Diese somit neu gewonnene Rhythmusgruppe konnte die Musikqualität erheblich steigern.
Zu den Bildern geht es hier! :-)
Ausblick 2012:
Nächstes Jahr muss auf jeden Fall neues Equipment her. Da diesmal die Geschirrtücher im Regen getrocknet wurden, brauchen wir einen Trockner. Um den äußeren Temperaturen von innen zu trotzen, gibt es Glühwein im August. Wir benötigen Eispickel zum Freilegen der Flusskrebse (Uli war wie immer in seinem Element) und einen Pizzaofen. Pizza geht immer!
Fazit:
Nächstes Jahr keine Selbstversuche zur Beseitigung vorhandener Augenfalten und Krähenfüßen durch Natur-Botox aus Wespennestern.
Schö woars, und wir freuen uns schon auf nächstes Jahr – Dadüü Dadaa !