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Es war ein Zeltlager wie immer - und doch ganz anders... Der Freitag begann mit Problemen wie vom Abteilungsleiter zerstörte Zelte (das war neu!) und Regen in der Nacht (alt, ganz alt!). Doch trotz der etwas unsicheren Wetterlage am nächsten Morgen fand der von Wolfram schon so lange ersehnte Programmpunkt statt: Kajakfahren auf der Wiesent. Auch wenn einige vor Nervosität fast ins Boot pinkelten, erreichten alle mit mehr oder weniger Pirouetten auf dem Wasser ihr Ziel. Da blieb kein Auge oder T-Shirt trocken. Und wer immer noch nicht genug vom eisigen Bach hatte konnte in Doos noch einmal baden gehen.
Wer nicht will der hat schon...verloren. Denn am Schluß gabe es keine Ausnahme: jeder war mal dringewesen. Freiwillig oder nicht. Nass, mit schmerzenden Oberarmmuskeln und in der Sonne nur langsam wieder auftauend genossen wir dann das spendierte Eis und fuhren zum Trocknen heim. Die wirklich Sportlichen unter uns lieferten sich dort dann noch ein heißes Fußballturnier. Doch im Eifer des Gefechts kann einem da schon mal ein Eigentor passieren, gell?!
Wie schon am Abend vorher ließen wir den Tag mit Charly und am Lagerfeuer ausklingen. Auch wenn der von der Vielseitigkeit der Wünschen ab und zu überfordert schien: was er nicht spielen konnte, sangen wir einfach a capella.
Am Sonntag wurden Paare entzweit, Familien gespalten und Freundschaften galten nichts mehr: Volleyball- Mixed-Turnier. Wer siegt muss spülen. Es ging um alles!
Auch wenn das Zeltlager dieses Jahr etwas verkürzt war: es war wie immer eine tolle Gelegenheit alte und neue Gesichter zu treffen und einfach mal Spaß zu haben. Bis zum nächsten Jahr!
Anna
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