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Sag niemals nie!!!
Rückblickend lässt sich immer leicht sagen, ach hätten wir, dann wären wir. Sind wir aber nun mal nicht. Die Ziele für die vergangene Saison wurden hoch gesteckt, waren aber nicht unerreichbar. „Ins obere Drittel“, so hieß die Devise. Der eine oder andere träumte sogar vom Aufstieg. Doch hat auch diese Saison wieder gezeigt, nur mit Spucke und Glück geht es nicht. Dazu kam, dass aus diversen Gründen einiger Spieler eine Zusammenlegung der zweiten und dritten Mannschaft unabdingbar wurde. So musste man aus der Not eine Tugend machen.
Und es ist gelungen. Nicht sofort auf der Ergebnisliste der Punktspiele, doch im Laufe der Zeit wuchs zusammen, was zusammen gehört. Und so stand wieder eine motivierte Mannschaft auf dem Feld.
Die Saison hatte, wie so oft, ihre Tief- und Höhepunkte. Nach den ersten Spielen stand bereits fest, dass der Griff nach ganz oben dem Kampf im Mittelfeld weichen musste. Personalbedingt war es einfach an manchen Spieltagen unmöglich anderen guten Mannschaften Paroli zu bieten. Es war zu spüren, dass keiner mit der Punktesituation zufrieden war. Also wurden alle Reserven mobilisiert. Mit dem Schwung fing auch das Spielfeld wieder an zu beben. Einzig und alleine der letzte Besuch in Forchheim war eine Farce. Wie ausgewechselt fuhr eine hochmotiverte Mannschaft zu den letzten Spielen. Die Gegner haben Rotz und Wasser geheult, weil gegen das Memmelsdorfer Bollwerk kein Kraut gewachsen war. Verstärkt durch unseren großen Thorsten ließen wir die Fetzen fliegen und haben gezeigt, dass in der Mannschaft mehr steckt als nur Hobbyspieler.
Aber wie wir wissen, sind die Memmelsdorfer nicht nur beim Volleyball voll bei der Sache. Auch abseits des Spielfeldes ging es wieder mal hoch her.
Neben spielerischen Qualitäten waren auch Trinkfestigkeit (ich erinnere an das Quattroballturnier, Oh Gott!!!) und Vereinsarbeit ein wichtiger Bestandteil im Miteinander. Bei unserem winterlichen Treffen in Demmelsdorf standen Aufschläge und Schmetterschläge völlig im Hintergrund. Hier durften die Rotkehlchen unter uns, angeführt von Charly-„Keith Richard“, Ihre Ausdauer beweisen.
Personell wird es vielleicht noch die ein oder andere Veränderung ergeben. Ansonsten sind aber alle wieder mit dabei, und werden den Gegnern das Fürchten lehren.
Ungeduldig und mit Euphorie schauen wir der kommenden Saison entgegen und können nur eins sagen:
„Zieht euch alle warm an und haltet euch gut fest!
Wir kommen!!!“
Sebastian Kolb
In der 2. Herrenmannschaft spielen:
André Jakisch, Michael Jakisch, Wolfram Däumler, Martin Ullrich, Robert Schmidtlein, Sebastian Kolb, Charly Pelikan, Winni Popp, Jürgen Dorsch
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