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Was für ein Spieltag! Zuerst erwähnen muss ich die ungewöhnlich große Spielerzahl unsrer Mannschaft. Dank des Einsatzes von Daggi konnten wir zu neunt plus unsren fast wieder gesundenCoach zum zweiten Mal in dieser Saison nach Lichtenfels fahren. Dank des großen Kaders konnte unsre Brigitte ein wenig durchwechseln, sodass niemand erschöpft war und wir so auch frisch ins zweite Spiel starten konnten.
Das Spiel gegen Lichtenfels war eine deutliche Angelegenheit für unsere Seite und wir gewannen das Rückspiel 3:0. Im zweiten Match des Tages beobachteten wir während des Pfeifens unsren nächsten Gegner sehr genau. Es war Hof. Im Hinspiel mussten wir uns mit einem 3:1 geschlagen geben, darum war unser Ziel heute: Siegen und den Hofern zeigen, dass wir sehr wohl noch mithalten können! Vom ersten bis zum letzten Pfiff des Schiris mussten wir zu 150% bei der Sache sein. Im ersten Satz klappte das auch sehr gut, wir kämpften um jeden Punkt und konnten den ersten Satz knapp für uns gewinnen. Dann der zweite Satz: Aufgrund einer starken Aufschlagsserie der Hofer Stellerin verpassten wir den Anfang des Satzes und lagen plötzlich mit 0:8 hinten. Doch von einer Sekunde auf die andere nahmen wir den neunten Punkt dem Gegner ab und es ging los. Wir kratzen, was nur ging, wischten den Hallenboden so sauber, wie vielleicht noch nie und setzten die Hoferinnen mit unsren Angriffen so unter Druck, dass wir wieder aufholten und sogar knapp in Führung lagen. Auf der Mannschaftsbank hielt es nun keiner mehr auf den Sitzen. Es machte nun den Eindruck, als hätten die Hofer mit so einer Aufholjagd nicht gerechnet und die Eigenfehelerquote bei den Gegnerinnen stieg. Auf unsrer Seite dagagen lief es wie am Schnürchen, die Auswechselleute von der Bank und die angereisten Fans tobten und wir schrien uns wiederum knapp zum 2:0. Im dritten Satz war Gitti als erste am Aufschlag. Mit zwei Annahmefehlern des gegenrischen Liberos und einem Ass führten wir mit 3:0 Punkten und der Hofer Coach nahm schon seine erste Auszeit. Doch diese scheinte nicht viel zu nützen, denn die Hoferinnen kamen nicht so ins Spiel. Beim 10. Punkt unsrerseits nahm der gegnerische Coach die zweite Auszeit. Wir waren trotzdem nicht zu bremsen. Unsre anfänglichen Schwierigkeiten vom ersten Satz, was den Block betrifft, schwanden dahin und die Hofer kamen nur noch schwer durch unsre Monsterblocker. Durch Köpfchen, Auge, Teamgeist auf dem Feld und einer grandiosen Unterstützung von außen schickten wir letztendlich die Hofer mit einer 3:0 Klatsche wieder nach Hause. Es war eines der anstrengendsten Spiele, hat viel Kraft, Schweiß und Nerven gekostet, hat aber auch unglaublich viel Spaß gemacht. Ich freue mich sehr auf die letzten beiden Spieltage zuhause! Bleibt nur noch zu sagen: Mädels, weiter so, wir könnens immernoch!!! 
Von der Vier: Charly, Tina, Daggi, Jule
Von der Drei: Didi, Heike, Tina
Von der Zwei: Conny, Gitti, Katrin
Mal stehend, mal sitzend von der Bank: Brigitte, die nachgereisten Fans
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